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HU

von über mir
und unter mir;
den Gedanken
zeig ich dir:

von neben mir
und in mir drin!
jedes Wesen,
das ich bin

zerrüttet mich
zerdrücket mich -
gibt dennoch Kraft.

und wandelt sich
und wandelt mich:
der Leben schafft.

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Ferne

Alles ist diesig und  sonderbar.
Unendliches Schweigen.
Im Himmel voll Geigen
schien alles so klar.

Keine Gedanken – und wären sie da
so wären sie trübe,
denn alles was bliebe
wäre nicht wahr.

Ein seichtes entschwinden
raubt jeglichen Halt.
Was käme alsbald
das würde sich winden.

. . . → Weiterlesen: Ferne

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An einem Sommertag 1999

Das Duften des Waldes,
sein schattiges Grün;
zwei Herzen beisammen
in Liebe verglühn.

Der Himmel ist offen,
die Sonne scheint still.
Die Liebenden schwitzend
von soviel Gefühl

schwören sich leise
und auf ihre Weise
sich ewig zu lieben.

Doch Halten und Ehren,
sowie das Begehren
. . . → Weiterlesen: An einem Sommertag 1999

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Heilig-Abend-Märchen

Glaubt mir Kinder, es ist wahr,
ist nicht erstunken und erfunden.
Ich hab das Christkind dieses Jahr
in einer Bar im Suff gefunden.

In seiner Hand hielt es ein Glas,
die andre winkte nach Bedienung.
Es gab sich, bitte glaubt mir das,
mit Strohrum eine . . . → Weiterlesen: Heilig-Abend-Märchen

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Polar

Das Eis zerbricht.
Ein Splittermeer
im Sonnenlicht
zerfließt ins Leer,

zerschmilzt ins Nicht,
zerrinnt und dann
zerstäubt das Licht
den Farbenklang

in kaltes Grün.
Die Luft ist klamm.
Der Frost kratzt kühl
am Sonnengang

bis er erstirbt . . . → Weiterlesen: Polar

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Ich bin Gott

Ich bin wie Gott!
Ich genüge mir selbst!
Bin ich wie Gott?
Genüge ich mir,
wenn Gott alles hier
mir machte zur Zier?
Ich genüge mir selbst,
doch spricht ER mit mir,
weil er weiß, dass ich lüge.